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Mit einem BLASENSTOPPER Blasen verhindern

Reibungswiderstand an der Innensohle eines Schuhs reduzieren

Der BLASENSTOPPER ist ein dünner Aufkleber, der sich durch einen sehr geringen Reibungswiderstand auszeichnet. Der hochwirksame Klebstoff auf der Unterseite des Aufklebers fixiert den BLASENSTOPPER sicher im Schuh.

An Stellen im Schuh, wo Scherkräfte und Druck zu einer Schädigung der Haut (Blasen und sogenannte Hot Spots) führen können, wird der BLASENSTOPPER gezielt angebracht. Diese Stellen zeichnen sich meist dadurch aus, dass sich ein Fußknochen in der Nähe der Hautoberfläche befindet, wie z.B. im Bereich des Fußballens.

Die Lebensdauer des BLASENSTOPPER ist vergleichbar mit der Lebensdauer der Innensohle oder dem Innenfutter des Schuhs.

In mehreren Videosequenzen zeigen wir dir die Funktionsweise und Wirkung des BLASENSTOPPERS. In den Videos ist ein, auf der Höhe des Fußballens seitlich aufgeschnittener Schuh zu sehen. Durch die Öffnung im Schuh wird der Blick auf das Innenleben während der Bewegung frei, sowohl mit als auch ohne BLASENSTOPPER. Sehr schön ist dabei die Verzerrung der Haut zu beobachten, wenn kein BLASENSTOPPER in den Schuh geklebt ist.

Vier Phasen des Bewegungsablaufs im Schuh

Wir haben das insgesamt zwei Minuten lange Video in vier Phasen zerteilt, um den Bewegungsablauf an der Innensohle des Schuhs besser veranschaulichen und erklären zu können.

Phase 1

Um die Verzerrungen im Bewegungsablauf besser erkennen zu können, werden Referenzlinien mit einem Stift auf den Fuß aufgemalt.
Socke und Schuh sind auf der Höhe des Fußballens aufgeschnitten. So kann man beobachten, was mit der Haut passiert, sobald durch das Körpergewicht verursachter Druck entsteht.
Direkt auf der Innensohle des Schuh wurden weitere Referenzlinien aufgemalt.

Phase 2

Der Schuh wird zwischen zwei Holzblöcke platziert, um die Vor- und Zurückbewegung zu hemmen.
Die Versuchsperson simuliert dann kraftvoll eine Gehbewegung und erhöht damit den Druck im Schuh.

Phase 3

Nun wird eine rote Referenzlinie eingeblendet, damit das Ausmaß der Hautverzerrung relativ zu den schwarzen Referenzlinien auf dem Fuß und der Innensohle leichter erkennbar wird.
Begründet durch den vergleichsweise hohen Reibungswiderstand der Oberfläche der Innensohle wird die Haut auf der Innensohle abgestoppt, während sich das Fußskelett unkontrollierbar im Fuß weiter bewegen kann.
Die Hautoberfläche, die durch den Druck des Fußes und den Reibungswiderstand der Innensohle quasi „festgehalten wird“, kann sich dadurch nicht mit dem Fußskelett mitbewegen.
Die entstehenden Kräfte führen dabei zu einer, an den Referenzlinien gut erkennbaren, starken Verzerrung der Haut. Achte einmal auf die, an der Haut auftretenden Falten.
In der Folge entstehen zwischen der abgestoppten Fußhaut und dem sich bewegenden Fußknochen Scherkräfte, die schnell zu einer Schädigung der Haut und des tiefer liegenden Gewebes führen können.

Phase 4

Ein BLASENSTOPPER wird jetzt im Bereich des Fußballens auf die Innensohle geklebt. Wie in Phase 2 wird von der Versuchsperson erneut die Gehbewegung zwischen den Holzblöcken simuliert. Wie schon in der Situation ohne BLASENSTOPPER bleibt der entstehende Druck auch in diesem Versuchsablauf gleich. Innensohle und Schuh werden wie gehabt durch die Versuchsperson zusammengedrückt.
Was sich jetzt geändert hat, ist der Bewegungsablauf der Haut im Verhältnis zu dem Fußskelett.
Die teflonbeschichtete Oberfläche des blauen BLASENSTOPPERS („low friction interface“) erlaubt – durch ihren sehr geringen Reibungswiderstand – der Haut, die nur millimetergroße Bewegung des Fußskeletts mitzumachen. Haut und Socke gleiten auf dem BLASENSTOPPER und reduzieren dadurch die auftretenden Scherkräfte zwischen Haut und Fußknochen an der blasengefährdeten Stelle. Dieser Ablauf ist besonders gut in der Filmszene zu beobachten, in der wieder die rote Referenzlinie eingeblendet wird.

Zeitlupen-Sequenz

Die in Phase 3 und 4 beobachteten Abläufe werden in dieser Filmsequenz noch einmal in Zeitlupe betrachtet.

Es ist deutlich erkennbar, wie der eingeklebte BLASENSTOPPER den Reibungswiderstand im Vergleich zur Situation ohne BLASENSTOPPER reduziert und die auftretenden Scherkräfte abbaut.

Fazit:

Hot Spots und Blasen am Fuß werden durch Scherkräfte erzeugt. Scherkräfte entstehen im Zwischengewebe am Fuß dadurch, indem der Reibungswiderstand der Innensohle die Haut abbremst, während sich das Fußskelett unkontrollierbar weiter bewegen kann.

Um den Reibungswiderstand zu brechen, wird ein BLASENSTOPPER eingeklebt.

Die glatte Oberfläche des BLASENSTOPPERS ermöglicht der Haut, zusammen mit dem Fußskelett, eine gleichlaufende Bewegung, wodurch Scherkräfte auf ein Maß reduziert werden, welches im Zwischengewebe keinen Schaden anrichten kann.